TourInSicily     com
By BlueStone Tourism Services - Incoming Tour Operator und DMC für Sizilien
ERIS Centre - Suite 309 - Lotto Colle del Gelsomino - 95025 - Aci S.Antonio (CT)
Telefon: + 39.095.7652696 (ext. 309) - Fax: + 39.095.7652696 (ext. 319)
www.tourinsicily.com - info@tourinsicily.com - www.bluestonesicily.com
 
By BlueStoneSicily: Sizilien reisen - Sizilien rundreise - Sizilien urlaub - Sizilien hotels - Minikreuzfahrten Sizilien - Kurztrips Sizilien - Sizilien touren
2003-2008 Tour In Sicily by BlueStone Tourism Services Incoming Tour Operator und Incentive Destination Management für Sizilien.
ERMÄCHTIGUNG ZAHL: 657/S11 - TUR - REA: 296693 - P.I. 04453840870
  Alle Rechte vorbehalten. Beste ansicht mit 800x600 monitorauflösung. 
TourInSicily     com
 
 
 
Designed by STX11
Palermo und Monreale Sizilien
® Palermo und Monreale. Das von Bergen und Meer umschlossene Palermo ist reich an Geschichte. Die erste Siedlung, die sogenannte Paläopolis, befand sich auf dem durch den Kemonia-Fluß im Süden und den Papireto-Fluß im Norden begrenzten Streifen. Hier landeten im 8. Jh. v. Chr. die Phönizier und gründeten einen wichtigen Warenumschlags- und Handelsstützpunkt. Im Jahre 480v. Chr. nahm Palermo auf der Seite Karthagos an der Schlacht von Himera teil, bei der sich die Punier und die Griechen von Sizilien gegenüberstanden. Diese historische Schlacht wurde von den Griechen gewonnen. Während des ersten Punischen Krieges war Palermo einer der wichtigsten strategischen Punkte der karthagischen Veteidigung. Die Stadt beteiligte sich aktiv an dem Kampf gegen die Römer, von denen sie jedoch im Jahre 251 endgültig eingenommen werden konnte. Nach dem Einfall der Barbaren kamen Sizilien und auch Palermo unter byzantinische Herrschaft und gerieten in Verfall. Im Jahre 831 kamen die Araber nach Sizilien, und während der gesamten Dauer islamischer Herrschaft spielte Palermo als Hauptstadt erneut eine wichtige Rolle. Die Stadt wurde zum Mittelpunkt für Kultur und Handel der ganzen Insel. Mit der Eroberung durch die Normannen im Jahre 1072 behielt Palermo seine Rolle als Hegemonialstadt bei. Sie wurde erheblich erweitert und ausgebaut, bekam neue Stadtviertel und Baudenkmäler und im Jahre 1130 wurde sie anläßlich der Wahl Rogers II. zum König von Sizilien die blühende Hauptstadt des normannischen Reiches, deren prachtvolle Gebäude und Gärten keinesgleichen finden konnten. In der Paläopolis erbauten die normannischen Könige ihre Residenz, in der auf Wunsch Rogers II. Auch die herrliche Cappella Palatina entstand. Nach den Normannen kam der Hohenstaufer Friedrich II. an die Macht, an dessen Hof sich eine erlesene Dichterschule und höchste wissenschaftliche Aktivität entwickelten, so daß alle großen Geister der damaligen Zeit am Hof von Palermo zusammenkamen. Zwischen dem 13. und 14. Jh. folgten Mitglieder des Hauses Anjou und Aragon auf den Thron. Nach der sizilianischen Vesper und den darauffolgenden von 1282 bis 1302 dauernden kriegerischen Auseinandersetzungen stiegen die großen Grundbesitzer, zu denen auch die Familien Chiaromonte und Sclafani gehörten, in mächtige Stellen auf. Im 15. und 16. Jh. wurde Palermo unter Herrschaft der Spanier wegen seiner Lage im Kampf gegen die Türken ein strategischer Punkt von außergewöhnlicher Bedeutung, so daß seine militärischen Einrichtungen erweitert und verstärkt wurden. 1536 entwarf Antonio Ferramolino die starken Stadtmauern, die die ganze Stadt umgeben sollten und auf diese Weise auch errichtet wurden. Im Zeitalter des Barock war die Stadt von großer Pracht und Herrlichkeit. Zahlreiche Bauvorhaben veränderten das Gesamtbild Palermos völlig. Die Stadtverwaltung und die geistlichen Orden lagen miteinander bei der Errichtung von Palästen, Kirchen und Klosteranlagen im Wettstreit, für die von überall Architekten, Bildhauer und Stukkateure herbeigerufen wurden. Im 18. Jh. nach der nicht lange andauernden Herrschart der Savoyer und Österreicher geriet Sizilien unter die Herrschaft der Bourbonen, und im Zuge der Aufklärung war in Palermo das öffentliche Bauwesen ganz besonders aktiv, wobei die Königliche Bibliothek, die Sternwarte, der Friedhof und andere gemeinschaftliche Einrichtungen entstanden. Auf der Verlängerung der Via Maqueda schuf der Prätor Regalmici im Jahre 1778 eine neue Straßenkreuzung, die Quattro Canti di Campagna, womit die Ausdehnung der Stadt in Richtung Norden eingeleitet wurde. Sie wurde nach dem Anschluß Siziliens an das italienische Mutterland fortgesetzt, als entlang der Via Libertà die eleganten Wohnhäuser des aus Bankiers und Großunternnehmern bestehenden Bürgertums entstanden. Zwischen 1885 und 1895 wurde die Via Roma angelegt, der ein großer Teil der Altstadt und zahlreiche Gebäude aus dem Barock und dem 16. Jh. zum Opfer fielen. Durch den Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Stadt wiederum sowohl unter sozialen als auch urbanistischen Aspekten: ein großer Teil der bei Bombenangriffen stark beschädigten Altstadt wird von seinen Bewohnern verlassen, die sich in neuen Stadtvierteln ansiedeln. In den letzten Jahren hat man sich verstärkt bemüht, die Altstadt wieder zu neuern Leben zu erwecken, so daß durch ihre Vielschichtigkeit die kulturelle Dichte der Stadt zum Ausdruck kommt und den Bürgern ihre Geschichte und kulturelle Identität vor Augen geführt wird. Der Weg von Palermo nach Monreale führt den langen Corso Calatafimi entlang, der in eine steil ansteigende Straße mündet, die im 18. Jh. angelegt wurde und mit dem zwei Brunnen von Ignazio Marabitti, dem Drachenbrunnen aus dem Jahre 1767 und dem Fischerbrunnen aus dem Jahre 1768 geschmückt ist. Die Stadt entstand im tiefen Mittelalter, als der Ort langsam um den grandiosen Bau, die Kathedrale, heranwuchs. Monreale war seit 1183 Sitz des Bistums und hatte deswegen seit jeher eine wichtige Rolle inne. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.                     

    
    
                                                   

 
 
Terre di Sicilia tour - Reisenotizen...
 
Terre di Sicilia tour
by BlueStone Tourism Services...
TourInSicily     com
TourInSicily.com
Reisenotizen Sizilien tour
Erice und Selinunte Sizilien
® Erice und Selinunte. Der Name Erice stammt vom sikanisch-sikulisch-italischen Eryx ab und bedeutet Berg. Die Grotten, die zum Meer hin zeigen, wurden von Menschen aus dem Spätpaläolithikum und dem Neolothikum bewohnt. Erice wurde die Stadt der Elymer und besaß einen Tempel, der Erd und Fruchtbarkeitsgöttin Astarte geweiht war. Sie war die erizynische Venus der Römer. Vor und nach der kurzen Besetzung der Griechen aus Agrigent und Syrakus war Erice punisch, was auch durch das mächtige Mauerwerk bezeugt wird. Die Karthager zerstörten die Stadt 260 v. Chr. Im Jahr 247 v. Chr. wurde sie von den Römern besetzt und verfiel als Festung und als Stadt. Anschließend erlebte sie die gleiche Entwicklung wie alle anderen Städte der Insel: zuerst byzantinisch, ab 831 arabisch mit dem Namen Gebel-Hamed und normannisch im 12. Jh. Die Normannen bevölkerten die Stadt wieder und außer weiteren Verteidigungsanlagen, errichteten sie das Kastell, das ihren Namen trägt (es wird auch Castello di Venere genannt). Die Stadt hatte den gleichen Namen, den Graf Roger der Burg gegeben hatte: Monte San Giuliano. Im Mittelalter wurden Kirchen und Klöster errichtet und seitdem, außer einigen Barockbauten und einer Erneuerung der Piazza Umberto I. im 19. Jh., ist alles beim alten geblieben, bis zum Jahre 1934, als die Stadt ihren antiken Namen Erice wieder annahm. Archäologisches Gebiet im Territorium von Castelvetrano, 2 km vom Meer entfernt, zum Schutz der Ruinen von Selinunte eingerichtet. Selinunte wurde als griechische Kolonie von Megara Hyblaia 628 v. Chr. (laut Thukydides) oder 650 v. Chr. (laut Diodor) gegründet. Der Name soll sich von einer wilden Pflanze der Gegend, dem Selino (Sellerie, Apium graveolens) oder auch vom nahen Fluß, dem Selinos (heute Modione) herleiten. Die Beziehung zwischen der autochthonen Bevölkerung und den Griechen war von Anfang an alles andere als friedlich. Die Geschichte Selinuntes, wie es auch breitestens die geschichtlichen Quellen bezeugen, war voller Auseinandersetzungen und Kriege, vor allem mit der Stadt Segesta, ihrer erbitterten Feindin. Selinunte wurde jedoch sehr bald reich und mächtig, so daß sie im 6. Jh. v. Chr. ihrerseits im Osten, Richtung Agrigent, eine Unterkolonie, nämlich Eraclea Minoa, gründen konnte. Gerade in dieser Epoche kam es zur Einrichtung der Tyrannis, dem Anknüpfen guter Handelsbeziehungen mit den Karthagern und der städtischen Ordnung, die verbunden war mit der Schaffung imponierender architektonischer Werke wie den beiden Tempeln der Akropolis, die von den Archäologen in Ermangelung der richtigen Namen C und D genannt wurden, und jenem auf dem Hügel, der F heißt. Im 5. Jh. endete die Tyrannis, aber die karthagofreundliche Politik hielt an, was die Neutralität Selinuntes im griechischpunischen Konflikt erklärt, der seinen Abschluß 480 v. Chr. in der Schlacht von Himera fand. Die Bauleidenschaft, die die Tyrannis gekennzeichnet hatte, wurde wieder aufgenommen und führte zur Errichtung der Tempel A und O sowie zu einer allgemeinen Ordnung der Stadtgebiete, die am prestigeträchtigsten waren. Als der Peleponnesische Konflikt auf Sizilien überging, wurde Selinunte an der Seite Segestas hineingezogen, allerdings konnte sie der Verbündeten keine Hilfe leisten, aufgrund des Einspruchs von Agrigent und anderen Städten, die an Athen gebunden waren. Nach dem Sieg der attischen Flotte in Sizilien glaubte Selinunte die ewige Rivalin Segesta endlich liquidieren zu können, wurde aber von den Karthagern daran gehindert. Diese eroberten 409 v. Chr. nach einer neuntägigen Belagerung Selinunte und zerstörten die Stadt. Auf den Ruinen richteten die Sieger eine Festung ein und beschränkten somit die Stadt auf das Gebiet der Akropolis. Die punische Stadt, durch zahlreiche archäologische Fundstücke bezeugt, Überdauerte bis zur Hälfte des 3. Jhs. v. Chr., als das Gebiet unter römische Herrschaft kam. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.

    
    
                                                   

Agrigento und Caltagirone Sizilien
® Agrigento und Caltagirone. Die antike Stadt, die von den Griechen Akragas und von den Römern Agrigentum genannt wurde, woher auch der heutige Name stammt, der ihr im Jahre 1927 verliehen wurde, lag auf einem Hochplateau, von dem aus man eine herrliche Aussicht hatte. Im Norden wurde sie von zwei Hügeln begrenzt, die Akropolis bildeten, sie heißen Rupe Atenea und Colle di Girgenti. Im Süden reichte sie bis zu dem sogenannten Tempelhügel, der diesen Namen erhalten hatte, weil sich auf ihm verschiedene Ausgrabungen und vor allem die Überreste von sieben der insgesamt zehn oder noch mehr antiken Tempeln befinden, die uns von dieser prachtvollen griechischen Stadt erhalten geblieben sind. Wegen verschiedener glücklicher Umstände konnte sich die Stadt zu außergewöhnlicher Blüte entfalten. Die Herrschaft der beiden Tyrannen Phalaris und Theron, die nichts miteinander gemein hatten, waren in gleichem Maße für das Schicksal Agrigents während der ersten beiden Jahrhunderte seines Bestehens bestimmend, und so stellte sich die Stadt bald auch den ausländischen Besuchern in einem herrlichen Licht dar. Und so lobpries Pindar etwa 490 v. Chr ., als die meisten Tempel noch gar nicht erbaut waren, die herrliche Stadt und bezeichnete sie als "die Freundin der Pracht", "die schönste Stadt aller Sterblichen" und den "heiligen Sitz von Persephone", der Göttin also, die zusammen mit ihrer Mutter Demeter in dieser Gegend stark verehrt wurde. Der Name Caltagirone kommt aus dem Arabischen qal'at al-ganum und bedeutet Burg der Genien (Schutzgeister, wahrscheinlich der umliegenden Grotten). Die zahlreichen Nekropolen der Contrade Montagna und degli Angeli, die bis auf das 2. Jhtsd. v. Chr. zurückgehen, bezeugen zusammen mit vielen Fundstücken des Neolithikums und der frühen Bronzezeit, daß dieses Gebiet seit vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. Man hat auch eine sikulische Siedlung auf dem Monte San Mauro gefunden, südwestlich der heutigen Stadt. Die Araber erbauten hier ein Schloß, das 1030 von einer Gruppe Ligurer unter der Führung Giorgio Maniaces, eines byzantinischen Hauptmanns, angegriffen wurde. Der lokale Dialekt bewahrt bis heute Spuren des Ligurischen. Unter den Normannen und Schwaben erlebte die Stadt eine lange Blütezeit, schon seit damals behauptete sie sich als Zentrum der Keramikproduktion. Das Erdbeben von 1693 zwang zum Wiederaufbau, an dem namhafte Barockarchitekten wie Gagliardi, Marvuglia, Bonajuto und andere arbeiteten. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.

    
    
                                                   

Siracusa und Catania Sizilien
® Siracusa und Catania. Zu der in einer herrlichen Lage an der Ostküste gelegenen Stadt Syrakus gehört auch die Ortygia - Insel, auf der die meisten Zeugnisse ihrer glorreichen Vergangenheit zu sehen sind. Ortygia ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden, auf dem sich die moderne Stadt befindet. Nach dem Historiker Thukydides (5. Jh. v. Chr.) wurde Syrakus 734-733 v. Chr. von einer Gruppe korinthischer Kolonisten unter der Führung des Archiaston Irakleidon gegründet und erhielt den Namen durch das in der Nähe gelegene Sumpfgebiet Syraka. Bald wurde Syrakus eine der mächtigsten Städte Siziliens. Ihre zwischen dem 7. und 6. Jh. eingeleitete Expansionspolitik führte zu der Gründung der Kolonien Akrai 663 v. Chr., Kasmenai 643 v. Chr. und Kamarina 598 v. Chr. (siehe Stichworte), die alle bei der Verteidung des griechischen Herrschaftsgebiets eine außerordentlich wichtige Rolle spielen sollten. Am Anfang lag alle Macht in den Händen der Gamoren (aristokratische Grundbesitzer), doch ging sie am Anfang des 5. Jhs. v. Chr. an demokratische Organe über. Während des 5. Jhs. Vor Christi kamen die Aristokraten wieder an die Macht, der Beginn der Tyrannis der Deinomeniden von Gela leitete die starke Expansion der Stadt ein, die sich so an die Spitze der Griechen Großgriechenlands stellt und zusammen mit ihren Verbündeten, vor allem Akragas, die im Kampf gegen die Karthager die entscheidende Rolle spielte, so daß diese bei der berühmten Schlacht von Himera im Jahre 480 v .Chr. besiegt werden konnten. In der zweiten Phase des Peleponnesischen Krieges bereitete Athen, das schon lange die wirtschaftliche und militärische Machtausdehnung Syrakus' mit Argwohn betrachtete, eine große Kriegsexpedition mit einer gut ausgestatteten Flotte gegen den Feind vor, was zu den von 415 bis 413 v. Chr. dauernden, schweren Kämpfen führte, bei denen die Athener unter Führung von Nikias Lamachos und Alkibiades schließlich geschlagen werden konnten. Die entscheidende Schlacht, bei der Syrakus den Sieg über Athen erlangte fand an den Ufern des in der Nähe von Elorus gelegenen Asinaro statt. Eine entscheidende Rolle spielte hierbei die demokratische Gruppe, die sich auch an die Spitze der Stadt stellte. Doch die Karthager griffen erneut an, zerstörten Selinunt und zwangen Syrakus zur Aufgabe. Als Dionysios I. an die Macht kam, starteten die Karthager wieder einen Angriff, der jedoch wegen des Ausbruchs der Pest nicht durchgeführt werden konnte. In den folgenden Jahren flammten die Kampfhandlungen ständig wieder auf, bis 392 ein Friedensvertrag abgeschlossen wurde: Dionysios erhielt die Alleinherrschaft über die sikulischen Städte, die vormals unabhängig waren; Karthago hatte die Vormachtsstellung in Ostsizilien. Dies war die Zeit, in der Syrakus zu einer der bedeutendsten Städte des Abendlandes wurde und seinen Einflußbereich bis nach Süd- und Mittelitalien ausdehnte. Als Dionysios starb. folgte ihm sein Sohn Dionysios II. auf den Thron. Innere Auseinandersetzungen flammten erneut auf, und die Syrakusaner baten das Mutterland Korinth um militärische Unterstützung im Kampf gegen den Tyrannen. das 344 v. Chr. Streitkräfte unter der Führung von Timoleon nach Sizilien schickte, dem es gelang, das Heer Dionysios' zu besiegen und Frieden zu schließen. 339 v. Chr. schaffte es Timoleon, einen weiteren karthagischen Angriff abzuwehren. die Karthager wurden beim Fluß Crimiso vernichtend geschlagen. Nun konnte Timoleon endlich Ordnung im innerlich zerrissenen Sizilien schaffen. das Land wieder bewirtschaften und die Macht der Griechen konsolidieren,  wobei er eine gemäßigte Politik verfolgte. Nach Timoleons Tod kam der Führer der radikalen demokratischen Partei Agathokles an die Macht, dem es nach und nach gelang, die Oligarchen auszuschalten und eine neue Tyrannis zu errichten, so daß er sich 307 während einer kriegerischen Auseinandersetzung mit den Karthagern zum König krönen ließ. Ein Jahr später machte er sich zum Herrscher der ganzen Insel, nachdem er den Krieg gegen die Karthager gewonnen hatte. Nach seinem durch den Giftbecher hervorgerufenen Tod, gelang es Hieron II. nochmals eine fast fünfzig Jahre andauernde Tyrannenherrschaft zu errichten (von 269 bis 215 v. Chr.). In dieser Zeit stiegen die Römer zur Großmacht auf und versuchten, das unabhängige Syrakus ihrem Herrschaftsbereich anzuschließen, so daß Hieron, der sich der Überlegenheit der Gegner durchaus bewußt war, sich mit ihnen verbündete und Syrakus aus den Wirren des Ersten Punischen Krieges heraushalten konnte. Sein Sohn und Nachfolger Hieronymos dagegen verbündete sich mit den Karthagern und leitete dadurch die entscheidenden Schritte ein, Syrakus dem Römischen Imperium einzugliedern. Nachdem die Römer 213 v. Chr. Syrakus geplündert hatten, wurde die Stadt der Provinz Sizilien angegliedert, wenn die Römer ihr auch weiterhin die Rolle der Hauptstadt zuerkannten. Nach dem Niedergang Roms teilte Syrakus das Schicksal des restlichen Sizilien und wurde von den Vandalen, den Goten und den Byzantinern besetzt, bis es schließlich 878 in die Hände der Muselmanen fiel. Zur Zeit der Normannen und der Staufer mußte Syrakus zwar an Palermo die Rolle der Hauptstadt abtreten, doch es war weiterhin von großer Bedeutung und kam durch verschiedene städtebauliche Maßnahmen wieder zu früherer Pracht und Blüte. Das Maniace-Kastell ist ein glänzendes Beispiel für die Architektur zur Zeit der Herrschaft Friedrichs und außerdem das Symbol für die militärische Macht Friedrichs II. und für die zentrale Rolle, die dieser Herrscher dem Staat zugewiesen hatte. Unter der Herrschaft des Hauses Aragon wurde Syrakus die Hauptstadt eines großen Gebietes, zu dem neun Gemeinden gehörten. In dieser Zeit entstanden elegante Fürstenpaläste, Kirchen und Klöster, unter anderen auch das Santa Lucia-, San Benedetto- und Annunziatakloster. Zur Zeit der spanischen Herrschart begründeten die nach Syrakus gekommenen geistlichen Orden, vor allem Jesuiten und Karmeliter, erneut tiefgreifende Veränderungen des Stadtbildes, das nun nach den Prinzipien des Barock gestaltet wurde, der jedoch in Syrakus besondere Eigenheiten aufweist. Hauptsächlich wegen der ständig bestehenden Bedrohung durch die Türken wurden die mächtigen, die Stadt umgebenden Bastionen errichtet. Nach dem Erdbeben von 1693 wurde Syrakus teilweise wiederaufgebaut, die Arbeiten dauerten das ganze 18. Jh. fort. Zwischen dem 18. und 19. Jh. fanden wieder tiefgreifende architektonische und kulturelle Veränderungen statt; zahlreiche Bauten der geistlichen Orden wurden beschlagnahmt und für öffentliche Zwecke benutzt. Diese Tendenz verstärkte sich nach dem Anschluß Siziliens an Italien, als beschlossen wurde, die alte Stadtmauer niederzureißen und Syrakus sich so ins Land hinein ausweiten konnte. So entstanden die neuen Stadtviertel, die den Schnitt zwischen der antiken und der modernen Stadt ganz deutlich erkennen lassen. Heute versucht man, diese Fehler durch eine schrittweise Restaurierung der alten Bauten wieder gutzumachen, so daß die wichtigsten Zeugnisse für die Geschichte dieser Stadt auch der Nachwelt erhalten bleiben können. Zweitgrößte Stadt Siziliens bezüglicn der Einwohnerzahl, sie erstreckt sich über die gleichnamige Ebene, zwischen dem Ionischen Meer und den Ausläufern des Ätna. Das urnliegende Land, das durch die Vulkanausbrüche noch fruchtbarer ist, wird größtenteils mit Zitrusfrüchten kultiviert. Das enge Band der Stadt mit dem Vulkan ist auch an den Gebäuden sichtbar, von denen viele mit Lavasteinen erbaut sind. Nach Thukydides wurde Katane von chalkidischen Kolonisten aus Naxos nach 729 v.Chr. gegründet, auf dem Hügel, der heute dei Benedettini heißt. Im 7. Jh. gab der Gesetzgeber Charondas der Stadt eine von Mäßigkeit inspirierte politische Ordnung, in der Mitte zwischen Oligarchie und Demokratie. 476 wurde Catania von Hieron von Syrakus erobert: die Einwohner  wurden verschleppt und kehrten erst 461 zurück. Während der Punischen Kriege wurde es 263 v. Chr. von den Römern erobert und konnte einen bemerkenswerten Reichtum bis in die Kaiserzeit aufrecht erhalten. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches aufgrund der barbarischen Invasionen und nach der Eroberung durch Byzanz, wurde die Stadt von den Muselmanen besetzt, die mit der Rückverteilung der Ländereien fortfuhren und den Anstoß zur landwirtschaftlichen und Handelsaktivität gaben. Ab 1071, nach der normannischen Eroberung, begann man mit dem Bau der Kathedrale und es formierten sich neue ländliche Siedlungskerne, von denen ein jeder einem Kloster vorstand. In der schwäbischen Epoche ließ Friedrich II. das Castello Ursino erbauen, als Abrundung seines Befestigungswerks in diesem Teil von Sizilien. Mit dem Erscheinen der Aragonier in Catania, das oft zur Hofhaltung auserwählt wurde, gründete man das Siculorum Gymnasium, die erste und prestigeträchtige sizilianische Universität. Der große Ätnaausbruch von 1669 und das schreckliche Erdbeben von 1693, das ganz Ostsizilien betraf und einen Großteil der Stadt zerstörte, vernichteten eine ohnehin schwierige Wirtschaft. Catania wurde wieder aufgebaut, es dehnte sich spürbar aus, bis es eine erneuten landwirtschaftlichen Krise erlag, von der es sich jedoch erholte. Es wurde dann im 19. Jh. zur Provinzhauptstadt ernannt und begann sich wieder in neue Gebiete auszudehnen, um das moderne Stadtbild zu erreichen, das es bis in unsere Tage aufweist. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.

    
    
                                                   

Taormina Sizilien
® Taormina. Eine Gruppe Überlebender des nahen Naxos, das von Dionysios I., dem Tyrannen von Syrakus, zerstört worden war, gründete 358 v .Chr. die griechische Stadt, die Tauromenion genannt wurde. Sie hatte ihre Akropolis auf dem Gipfel des Monte Tauro und die Agora (Versammlungsplatz), wo sich heute die Piazza Vittorio Emanuele II. befindet. Die Stadt wuchs unter römischer Herrschaft bemerkenswert, zerfiel jedoch während der letzten Jahrzehnte des 1. Jhs. v. Chr. Oktavian, der sie für die dem Sextus Pompeius geleistete Hilfe bestrafen wollte, ließ die Einwohner deportieren und degradierte ihren Rang zu dem einer Kolonie. Somit begann der Zerfall der Stadt, der erst unter byzantinischer Herrschart nachließ, als sie zur Haupstadt Ostsiziliens ernannt wurde. Die Araber zerstörten die Stadt zweimal 902 und 962 und begannen dann mit einem teilweisen Wiederautbau. Während der normannischen Herrschaft dehnte sich die Stadt bis zum Borgo aus und im 13. und 15. Jh. wuchs sie noch weiter. Eine außergewöhnliche Entwicklung machte Taormina im letzten Jahrhundert durch, als es zum renommierten internationalen Touristenziel wurde. Die es umgebende Landschaft ist genau wie die drei Säulen des Dioskuren-tempels von Agrigent, die arabischen Kuppeln von San Giovanni degli Eremiti in Palermo, oder wie der belebte Glockenturm des Doms von Messina ein Fixpunkt der kollektiven Phantasie im Sinne eines der begehrtesten Ziele. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.

    
    
                                                   

Piazza Armerina und Cefalù Sizilien
® Piazza Armerina und Cefalù. Überreste menschlicher Siedlungen (Wohnstätten und Nekropolen) sind auf dem ganzen Gebiet verstreut, das wegen seines fruchtbaren Bodens bereits seit Urzeiten bewohnt war. In vorchristlicher Zeit haben wahrscheinlich die Griechen aus Gela eine Stadt hier gegründet. Die Römer haben immer sehr viel Wert auf eine schöne Umgebung gelegt, und die römische Villa Casale ist eines der besten Beispiele für die Faszination, die Sizilien auf das kriegerische Volk der Römer ausgeübt haben muß. Der heutige Ort stammt aus der Normannenzeit, die hier gegen die Araber und auch untereinander, besser gesagt gegen ihre lombardischen Verbündeten kämpften, die schwere Niederlagen erlitten und deren Dörfer so verwüstet wurden, daß sie in Scharen zu Friedrich II. zurückkehrten. Der in Piazza Armerina noch heute gebräuchliche Dialekt stammt von dem in Piacenza (Stadt in der Lombardei) gesprochenen ab. Der antike Name von Cefalù, Kephaloidion stammt von dem griechischen Kefalè und bedeutet Spitze. Der Ort war zweifellos bereits in vorhellenischer Zeit bewohnt, was durch die zahlreichen Funde von menschlichen Siedlungen in den Höhlen der Rocca und an ihren Westhängen bewiesen wird. Die Bevölkerung stand in enger Verbindung mit den Griechen von Ostsizilien und den Phöniziern von Westsizilien. 254 v. Chr. fiel die Stadt an die Römer, sie war zuerst decumana, dann stipendiaria. Nach der byzantinischen Epoche gelang es den Moslems, sie nach einer langen Belagerung zu besetzen. Mit der Eroberung durch die Normannen im Jahre 1063 begann für Cefalù eine Zeit der großen Blüte, die durch die Gründung des Bistums im Jahre 1131 ihren Höhepunkt  erreichte. Cefalù verlor im Laufe der Jahrhunderte keineswegs an Bedeutung und ist bis heute eine der schönsten und interessantesten Städte der Insel geblieben. Texte stammen aus "Sizilien und seine Inseln" Ugo La Rosa.

    
    
                                                   

"Terre di Sicilia" Regelmäßige Sizilien tour mit festen terminen garantierte abfahrt jeden Freitag ab Catania und jeden Samstag ab Palermo. - Catania - Siracusa - Ätna vulkan - Taormina - Caltagirone - Piazza Armerina - Cefalù - Monreale - Palermo - Erice - Selinunte.
Terre di Sicilia - Reisenotizen...
Palermo
Monreale
Monreale
Erice
Selinunte
Agrigento
Caltagirone
Siracusa
Siracusa
Catania
Catania
Ätna vulkan
Taormina
Piazza Armerina
Italiano
American/English
Français
Deutsch
Español
Portuguese
Terre di Sicilia Tour: Sizilien tour - Palermo - Monreale - Cefalù - Taormina - Ätna berg - Catania - Siracusa - Caltagirone - Piazza Armerina - Agrigento - Selinunte - Erice
Sizilien
Der ganze Rest ist in Schatten....